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Katholische Akademie Hamburg

KAH



Stolpersteine - Irritationen der Erinnerung

Am 9. und 10. September 2011 fand in Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordelbischen Kirche die Tagung "Stolpersteine - Irritationen der Erinnerung" statt, bei der auch der Künstler Gunter Demnig, der "Erfinder" der Stolpersteine anwesend war.

Die Dokumentation zu der Tagung finden Sie hier:

Begrüßung Dr. Hans-Gerd Schwandt, Katholische Akademie Hamburg

Dr. Harald Schmid, Universität Kiel: Stolpersteine und Erinnerungskultur - eine Zwischenbilanz

Dr. Tiemo Rainer Peters, Universität Münster: Die Vergesslichkeit der Erinnerung

Prof. em. Dr. Detlef Hoffmann, München: Die künstlerische und ästhetische Herausforderung der Stolpersteine

Dr. Beate Meyer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg):
Stolpersteine als Teil der Hamburger Erinnerungskultur




Dienstag, 30. August 2011
Weniger werden - wie lebt sich das?

Die erste Veranstaltung der Katholischen Akademie Hamburg im neuen, zweiten Halbjahr 2011 lief sehr gut an: Zu dem Gesprächsabend "Weniger werden - wie lebt sich das?" Ende August kamen rund 100 Teilnehmer, die die Ausführungen unserer Gäste hören wollten.


Auf dem Podium saßen:

Heinz Bude, Professor für Soziologie in Kassel und Leiter des Arbeitsbereichs"Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland"am Hamburger Institut für Sozialforschung

Johann Hinrich Claussen, Hauptpastor St. Nikolai, Hamburg

Matthias Elwardt, Abaton-Kino, Hamburg

Wolfgang Kopitzsch, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord

Harald Strotmann, Stabsstelle Pastorale Entwicklung, Erzbistum Hamburg

Claus Strunz, ehem. Chefredakteur Hamburger Abendblatt, Hamburg/Berlin


Einen NDR 90,3-Beitrag von Jörn Straehler-Pohl zu diesem Abend können Sie hier hören



Donnerstag, 14. Oktober 2010
"ganz koscher". Ein koscheres Essen - genossen und erklärt

Was genau ist "koscher" und was bedeutet dieses Reinheitsgebot für das Judentum, den jüdischen Glauben und Alltag? Antworten auf diese Fragen gab der Rabbiner Dr. Walter Rothschild Mitte Oktober in der Katholischen Akademie.

Was "koscher" wirklich ist, kann man am besten erfahren, wenn man ein koscheres Essen genießt. Dazu, und zum Gespräch darüber, was Reinheit des Essens in einer Zeit von Fast Food und Lebensmittelskandalen bedeuten kann, kamen am 14. Oktober 2010 rund 50 Teilnehmer in der Katholischen Akademie Hamburg zusammen. Der Berliner Rabbiner Dr. Walter Rothschild sprach in seinem Eingangsvortrag über die jüdischen Speisegesetzte, "kashrut" genannt, und über die Regelungen, die dahinterstehen. Kashrut, so machte er deutlich, ist für Juden ein Ausdruck des Respekts vor dem Essen als einer Gabe der Schöpfung, in dem man es mit dem Willen des Schöpfers in Verbindung bringt.

Anschließend eröffnete er mit einem Segensspruch, zu dem er Brot brach, das koschere Buffet, das die Köchin Celia Dobe gemeinsam mit den Hauswirtschafterinnen der Akademie, Ulrike Henningsen und Jennifer Zwick, vorbereitet hatte: neben 'Gefillte Fisch' gab es verschiedene Suppen, gefüllte Paprika, Auberginenpaste, Humus und Brot. Der Wein kam aus einem koscheren Lebensmittelladen in Hamburg.

Während des Essens erläuterte Rabiner Rothschild noch weitere Aspekte des koscheren Lebens und erklärte, dass der heutige Umgang von Juden mit der Kashrut sehr unetrschiedlich ist - von striktester Einhaltung bis hin zur Nichtbeachtung.

Im NDR lief in der Sendung "Schabbat Schalom" ein Beitrag zu dieser Veranstaltung.
Hier können Sie ihn sich anhören (Min. 8.25-13.12).



Dienstag, 25. Mai 2010

Dr. Stephan Loos in "Bibel TV - das Gespräch"

Akademiedirektor Dr. Stephan Loos war im Mai Gast in der Sendereihe "Das Gespräch" bei Bibel TV. Im Gespräch mit Moderator Wolfgang Severin ging es um Aufgaben und Herausforderungen der Hamburger Akademiearbeit.

Hier können Sie den Beitrag in voller Länge einsehen.



Mittwoch, 19. Mai 2010

Die katholische Kirche und der Missbrauch

Großen Andrang gab es bei der "ein-blick"-Veranstaltung zum Thema Missbrauch, bei der Regens Domkapitular Dr. Thomas Benner (Leiter des Priesterseminars im Erzbistum Hamburg), Prof. Dr. Hille Haker (Professorin für Moraltheologie der Universität Frankfurt), Dr. Dieter Funke (Psychotherapeut, Düsseldorf) und Patrik Schwarz (DIE ZEIT, Hamburg) auf dem Podium saßen. Es moderierte Dr. Matthias Drobinski von der Süddeutschen Zeitung, München.

Den Radiobeitrag von Verena Herb vom Deutschlandfunk können Sie hier anhören oder mit rechter Maustaste und "Ziel speichern unter...". auf Ihren Rechner herunterladen.

Bei NDR 90,3 gab es von Klaus Böllert folgenden Beitrag: Download: (100521_BmE_Akademie_Klaus_NEU.mp3)

Ursula Storost (NDR) berichtet hier von der Veranstaltung.


Dienstag, 27. April 2010
Castingstars und Heilige

Mönch trifft Musical-Ausbilderin, Wissenschaftler trifft Schauspielerin...

Dieses ungewöhnliche Zusammentreffen konnten rund 120 Schülerinnen und Schüler der Profiloberstufe der Sankt Ansgar Schule in der Katholischen Akademie Hamburg bei einem Studientag im April zu „Castingstars und Heiligen“ erleben. Mit der Schauspielerin Souzan Alavi, der Direktorin der Stage School Hamburg, Kim Moke, dem Kapuzinermönch und Fernsehmoderator Paulus Terwitte sowie dem Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubertus Lutterbach gingen sie Fragen zu Vorbildern, Stars und Ruhm nach.

Phänomen Castingshow

7,58 Millionen Zuschauer saßen vor dem Fernseher, als vor wenigen Wochen in der vierstündigen Finalshow von „Deutschland sucht den Superstar“ der Sieger Mahrzad Marashi ermittelt wurde. Diese Zahlen verdeutlichen einmal mehr das „Phänomen Castingshow“: Wenn in Deutschland öffentlich neue Top-Models, Gesang- oder Musicalstars gesucht werden, wollen Millionen von Menschen zumindest medial dabei sein und ein Teil des Spektakels werden. Was die Beliebtheit von Castingshows ausmacht, wie Vorbilder heute „gestrickt“ sind und was es bedeutet, ein Idol, ein Vorbild zu haben, darum ging es während des Studientages zu „Castingstars und Heiligen“ in der Katholischen Akademie. Die Studienleiterin Dr. Veronika Schlör befragte die Gäste zu ihren ganz persönlichen Ansichten und Erfahrungen mit Castingshows und Showbusiness, Stars und Ruhm.

Heilige Menschen

Im Vortrag von Prof. Lutterbach über „Heilige Menschen“ wurde deutlich, dass das menschliche Bedürfnis nach Vorbildern universell ist. Lutterbach stellte einen Vergleich an zwischen der Ausnahmeperson Johannes Paul II. und Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Unfalltod für viele Menschen erst zur „Königin der Herzen“ und damit zum Vorbild wurde. An einer Lichtgestalt Maß nehmen, Vorbilder haben für das eigene Leben: dies äußerte sich in der prämedialen Zeit durch die Verehrung der Heiligen. Ein Unterschied wurde den Schülern schnell deutlich: Heilige wollten, anders als die Teilnehmer von Castingshows, keine „Stars“ sein, keinen Ruhm für sich ernten. Sie wurden durch ihre Taten und Überzeugungen zu Vorbildern.

Intensiver Austausch

Die Frage nach der eigenen Identität und den Vorbildern für die eigene Lebensorientierung stand im Mittelpunkt der Gruppengespräche. Der direkte Austausch mit den unterschiedlichen Gästen war ein einladender Impuls für die 16-18jährigen Schülerinnen und Schüler, sich über ihre eigenen Überzeugungen und Lebensziele Gedanken zu machen.