Christen in Mossul - Erinnerung und Zukunft

Diskussionsveranstaltung und Ausstellungseröffnung

22.  Nov,  Mi,  19:00 Uhr

Katholische Akademie Hamburg

Nach der Befreiung weiter Teile der Stadt Mossul aus der Gewalt des „Islamischen Staats“ zeigt sich das Elend der Christen in seinem ganzen katastrophalen Ausmaß. Viele von ihnen sind vor dem Terror geflohen. Die wenigen, die zurückkehren können, stehen vor den Trümmern ihrer Häuser, ihrer Kirchen – vor den Trümmern einer christlichen Kultur, die die Region beinahe 2000 Jahre lang geprägt hat. Das christliche Erbe Mossuls ist geraubt und zerstört, nur Weniges konnte gerettet werden.

Die Ausstellung „Mossul – Christliches Erbe“ mit Bildern aus den Archiven der Dominikaner 1880 –1980, die Pater Najeeb Michaeel OP aus der Stadt gerettet hat, nehmen wir zum Anlass, auf die Lage der Christen hinzuweisen: über die Konfessionen hinweg und mit der Frage, wie christliches Leben im Irak überhaupt noch vorstellbar ist.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von zahlreichen Spenderinnen und Spendern. Für diese Hilfe bedanken wir uns herzlich!

Uhrzeit19.00 Uhr
OrtKatholische Akademie Hamburg
ReferentenErzbischof Boutros Moshe, Syrisch-Orthodoxe Kirche, Mossul; Prof. Dr. Karl Pinggéra, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Marburg; Jan Jessen, Redaktionsleiter Politik, NRZ, Essen
KooperationDominikanisches Institut für christlich-islamische Geschichte, Mar-Gabriel-Verein
Eintrittfrei