Jüdisches und christliches Beten

23.  Mär,  Fr,  10:00 Uhr  - 17.  Dez,  So, 

Katholische Akademie Hamburg

Im Gespräch mit Juden entdecken Christen immer wieder, dass das, was sie für etwas Eigenes hielten, jüdische Wurzeln hat. Die Trennung der Wege von Juden und Christen barg für die Kirche die Gefahr, sich von diesen Wurzeln abzuschneiden. Aber von Anfang an sind die Psalmen gebetet worden, und die neuen Gebete des Urchristentums sind ohne die Grundgebete des Judentums, mit denen Jesus lebte, nicht zu verstehen; das Vaterunser ist ein Paradebeispiel. Wie lässt sich die Gemeinsamkeit von Juden und Christen im Beten heute neu entdecken? Können Christen und Juden gemeinsam beten? All diesen Fragen gehen wir bei unserem Studientag nach: mit Rabbiner Navon, einem ausgewiesenen Kenner des rabbinischen Hintergrunds des Neuen Testaments, und Professor Söding, der als Experte für die Hermeneutik der Hl. Schrift auch die Bedeutung jüdischer Gebete für den christlichen Gottesdienst erforscht hat.

Uhrzeit10.00 - 17.00 Uhr
OrtKatholische Akademie Hamburg
Referent Rabbi Dr. Moshe Navon, Prof. Dr. Thomas Söding
KooperationGesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Lehrhaus Hamburg
Eintritt40,00 Euro inkl. Getränken und Mittagsimbiss. Anmeldung erforderlich. Bitte fordern Sie ab Ende Januar den detaillierten Tagungsflyer an.