„Nicht im Namen Gottes“ - Jonathan Sacks

Zur Aktualität jüdischen Denkens

02.  Mai,  Di,  18:30 Uhr

Katholische Akademie Hamburg

„Nicht im Namen Gottes“ – so lautet der Titel des neuesten Buchs von Jonathan Sacks. Der ehemalige britische Oberrabbiner setzt sich in ihm mit dem Phänomen religiös legitimierter Gewalt auseinander. Er zeigt Wege aus der jüdischen Tradition heraus auf, um die Gewalt zu bekämpfen. Sacks sieht das Problem religiös legitimierter Gewalt nicht bei einer Religion allein, dem Islam. Gewalt ist ein historisches – und gegenwärtiges – Problem, das Juden, Christen und Muslime gleichermaßen betrifft. Diese gemeinsame Herausforderung braucht eine Entsprechung in der Theologie, dem Glauben und der Praxis. Poetisch formuliert Sacks: „Glaube ist Gottes Aufforderung, seine Spur im Gesicht des Anderen zu sehen. Aber dies braucht eine Theologie des Anderen und dies ist es, was ich in diesem Buch anbiete.“

Weitere Termine:
7. Juni 2017
4. Juli 2017

Uhrzeit 18.30 Uhr
OrtKatholische Akademie Hamburg
ReferentinProf. Dr. Ursula Rudnick, Beauftragte für Kirche und Judentum, Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
KooperationGesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Jerusalem-Akademie
ReiheZur Aktualität jüdischen Denkens
Eintritt9,00 / 6,00 Euro