Das Menschenrecht auf Erinnerung - Warum unsere Kunstwerke uns erzählen müssen, wer wir sind.

#3 Morgenstunden. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg

14.  Nov,  Do,  19:30 Uhr

Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 51, 10117 Berlin

 „Wem gehört geraubte Kunst?“ Eine seltsame Frage, auf die es eigentlich keine widersprüchlichen Antworten geben kann. Genau darüber wird aber zwischen den ehemaligen europäischen Kolonialmächten und den Ländern Afrikas, die man euphemistisch „Schutzgebiete“ nannte, seit Jahren gestritten. Bénédicte Savoy, Professorin am Collège de France und an der TU Berlin, hat im Auftrag des französischen Präsidenten gemeinsam mit einem senegalesischen Wissenschaftler Möglichkeiten der Rückgabe untersucht; und auch in Deutschland hat sie das, was sie „eine verdrängte Debatte“ nannte, wieder in Gang gesetzt. Licht in das zu bringen, was aus dem kulturellen Gedächtnis verdrängt wurde, könnte die Augen öffnen im Sinne des universalen Menschenrechtsanspruchs der Aufklärung: für ein neues, von Gerechtigkeit geprägtes Verhältnis Europas zu den Ländern Afrikas.

Uhrzeit19.30 Uhr
OrtMendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 51, 10117 Berlin
Referentin Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Paris/Berlin
ReiheMorgenstunden. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg
KooperationBerlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften; Institut für die Geschichte der deutschen Juden; Mendelssohn Gesellschaft; Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum 
Eintritt10,00 Euro
AnmeldungAnmeldung und Bestätigung erforderlich: reservierung@mendelssohn-remise.de oder Tel. 030 / 81 70 47 -  26