Fernes Grab - Exil und Totengedenken

Leider verschoben auf April 2021!

20.  Okt,  Di,  19:00 Uhr

Katholische Akademie Hamburg

Für die individuelle und kollektive Erinnerung haben Formen des Totengedenkens, die in jeder Kultur anders ausgeprägt sind, eine zentrale Bedeutung. Friedhöfe und Bestattungszeremonien hierzulande sind zunehmend von religiöser und kultureller Diversität geprägt. Literatur und Film imaginieren doppelte Gräber, Särge im Transit und reflektieren nicht zuletzt über Formen der Grablosigkeit. Im Gespräch mit der Schriftstellerin Nino Haratischwili, der Religionswissenschaftlerin Gerdien Jonker und anderen spürt die Exilliteratur-Expertin Doerte Bischoff den Herausforderungen und Veränderungen der Totenmemoria durch Exil und Migration nach. 

Uhrzeit19.00 Uhr
OrtKatholische Akademie Hamburg
Gesprächspartner*innenProf. Dr. Doerte Bischoff, Hamburg; Nino Haratischwili, Schriftstellerin, Hamburg; Dr. Gerdien Jonker, Religionswissenschaftlerin, Erlangen; Ayhan Salar, Filmregisseur, Hamburg
KooperationWalter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur, Universität Hamburg
Eintritt

frei