Licht & Dunkel: Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin

Gespräche über Film und Religion

12.  Nov,  Mo,  20:00 Uhr

Abaton-Kino, Allendeplatz 3, 20146 Hamburg

Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin

 

Alexa Karolinski, Deutschland 2018, 83 Min

Wie äußert sich das kollektiv vererbte Trauma des Holocaust im Alltag von Berliner Juden? In welchen Situationen und an welchen Orten in Berlin werden sie ganz besonders daran erinnert? Dies sind einige der Fragen, denen Alexa Karolinski in ihrer essayistischen Dokumentation „Lebenszeichen“ mit viel Feingefühl und erzählerischer Ruhe auf den Grund geht. Die nachdrücklichen Äußerungen der Interviewten, die über ihr Leben, den Alltag und die Traumata der Vergangenheit erzählen, zeigen: Die Erinnerung verschwindet nie ganz. (Text: programmkino.de)

 

„Licht & Dunkel“ verweist auf die in Religion und Film thematisierte Zweideutigkeit menschlichen Lebens, es erinnert aber auch an die erhellende Kraft von Lichtspiel und Religion. Wenn das Licht im Kinosaal verlöscht, erweckt das Lichtspiel des Films die Leinwand zum Leben. Es erzählt von Liebe und Tod, von Glück und Einsamkeit, von Hoffnung und Gewalt. Gutes Kino malt dabei in der Regel nicht schwarz-weiß. Es blickt in die Abgründe des Lebens und öffnet zugleich Horizonte, es zeigt Gutes und Böses, Traum und Alptraum. „Licht & Dunkel“ fragt danach, wie aktuelle Filme gesellschaftliche Probleme aufgreifen, existenzielle Fragen stellen und dabei auch religiöse Themen und Traditionen reflektieren.

Den Flyer zur Filmreihe finden Sie hier.

Uhrzeit20.00 Uhr
OrtAbaton-Kino, Allendeplatz 3, 20146 Hamburg
GastRegisseurin Alexa Karolinski
ReiheLicht & Dunkel
KooperationEvangelische Akademie, zu Gast im Abaton-Kino