Pasolinis letzter König

Hannelore Hoger liest aus „Porno-Teo-Kolossal“

25.  Mär,  Mi,  19:00 Uhr

Katholische Akademie Hamburg

Kurz vor seinem Tod im Jahre 1975 intensivierte Pier Paolo Pasolini die Arbeit an einem Filmprojekt mit dem irritierenden Titel „Porno-Teo-Kolossal“: Nicht nur im Neapel der Gegenwart sorgt ein Stern für Aufregung, in dem viele Weise den Stern eines neugeborenen Messias erkennen wollen. Der „Magierkönig“ Epifanio, einer dieser Weisen, bricht zusammen mit seinem Diener von Neapel auf, um dem Stern zu folgen und dem Messias zu huldigen. Ihr immer beschwerlicherer Weg wird zu einer Reise durch Raum und Zeit, die sie durch drei dystopische Städte führt – und schließlich zu einer Höhle im mesopotamischen Ur … Pasolini erzählt die Geschichte des letzten Königs in einer dichten, poetischen Sprache. In oftmals verdüsterter Form bündelt „Porno-Teo-Kolossal“ nochmals wesentliche Motive seines gesamten Schaffens. Der Text, eines der wichtigsten Filmprojekte aus Pasolinis Nachlass, erscheint in diesem Jahr erstmals in einer kommentierten deutschen Übersetzung, betreut von Dagmar Reichardt und Reinhold Zwick.

Uhrzeit19.00 Uhr
OrtKatholische Akademie Hamburg
MitHannelore Hoger, Hamburg; Prof. Dr. Dagmar Reichardt, Lugano; Prof. Dr. Reinhold Zwick, Münster
Eintritt

frei