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Licht & Dunkel: Metropolis

Gespräche über Film und Religion

19.  Apr,  Fr,  11:00 Uhr

Zeise Kinos, Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg

Fritz Lang, Deutschland 1925/26, restaurierte Fassung 2010, 149 Min

 

In der Zukunftsstadt Metropolis, deren Glanz und Reichtum von unterirdisch lebenden Proletariermassen geschaffen wird, entfesselt ein dämonischer Wissenschaftler einen Sklavenaufstand, indem er einen weiblichen Maschinenmenschen als Agitator benutzt. Die Revolte endet in Maschinenstürmerei, führt jedoch zur Versöhnung von Arbeiterklasse und Oberschicht. Fritz Lang verbindet in seinem Stummfilmepos Motive des deutschen Expressionismus mit technischer Utopie und politischer Spekulation: filmästhetisch ein virtuos durchkomponiertes Licht- und Schattenspiel, das durch Montagerhythmus und architektonische Fantasie fesselt; zeitgeschichtlich ein Kommentar zur Sozialpsychologie in der Weimarer Republik. (Text: filmdienst.de)

 

„Licht & Dunkel“ verweist auf die in Religion und Film thematisierte Zweideutigkeit menschlichen Lebens, es erinnert aber auch an die erhellende Kraft von Lichtspiel und Religion. Wenn das Licht im Kinosaal verlöscht, erweckt das Lichtspiel des Films die Leinwand zum Leben. Es erzählt von Liebe und Tod, von Glück und Einsamkeit, von Hoffnung und Gewalt. Gutes Kino malt dabei in der Regel nicht schwarz-weiß. Es blickt in die Abgründe des Lebens und öffnet zugleich Horizonte, es zeigt Gutes und Böses, Traum und Alptraum. „Licht & Dunkel“ fragt danach, wie aktuelle Filme gesellschaftliche Probleme aufgreifen, existenzielle Fragen stellen und dabei auch religiöse Themen und Traditionen reflektieren.

Den Flyer zur Filmreihe finden Sie hier.

Uhrzeit11.00 Uhr (Karfreitag)
OrtZeise Kinos, Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg
GästeEinführung Dr. Kathrin Baumstark, Kuratorin der Ausstellung „Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre“ am Bucerius Kunstforum
ReiheLicht & Dunkel
KooperationEvangelische Akademie der Nordkirche zu Gast in den Zeise Kinos