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Was könnte aus Deutschland werden?

Erik Flügge im Gespräch mit Johannes Kahrs MdB

09.  Nov,  Fr,  19:00 Uhr

Katholische Akademie Hamburg

Etwas ist gekippt in diesem Land, überall liest man Hassbotschaften. Von Fortschritt ist kaum noch die Rede, stattdessen immerfort von der Krise. Und politisch finden rechte Ideen und Parolen, die statt Toleranz und Weltoffenheit für Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit stehen, immer mehr Anhänger.

Der 9. November ist ein Tag, mit dem sich unterschiedliche einschneidende historische Ereignisse der deutschen Geschichte verbinden: der Mauerfall 1989, der Beginn der Novemberpogrome 1938 und die Novemberrevolution 1918.

Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, um die Stimmung in unserem Land, die Entfremdung zwischen Bevölkerungsteilen zwischen Politik und Wählern, zwischen Medien und ihren Nutzern, genauer anzuschauen. Und wir fragen nach den notwendigen Veränderungen, damit Deutschland ein Land ohne "Grenzen im Denken und ohne grenzenlosen Hass" (Flügge) bleibt.

Erik Flügge, geboren 1986, ist Geschäftsführer der Squirrel & Nuts Gesellschaft für strategische Beratung mbH. Er ist politischer Stratege, Dozent und Experte für Beteiligungsprozesse. Flügge berät Spitzenpolitiker und Parteien bei der Kommunikation und viele Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Partizipationsprojekten.  

Johannes Kahrs, geboren 1963, ist Jurist und direkt gewählter Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Hamburg-Mitte.

Moderation: Dr. Stephan Loos, Direktor Katholische Akademie Hamburg

Uhrzeit 19.00 - 21.00 Uhr 
Ort    Katholische Akademie Hamburg