September
2026
Katholische Akademie Hamburg
18.00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Freitag
Nach den wunderbaren, begegnungsreichen 50-Köpfe-Abenden der vergangenen Jahre greifen wir dieses Format erneut auf und laden Sie herzlich zur nunmehr vierten Runde ein: Wieder können Sie 50 interessante Persönlichkeiten bei uns in der Akademie erleben, die bereit sind, mit Ihnen ins Gespräch zu gehen. Bei 50 Köpfe 4.0 stellen wir die Frage „Was macht mir Mut?“.
Das Glück entscheidet, wem Sie in Zweiergesprächen gegenübersitzen werden. Einem Intendanten, einer Journalistin, einem Hochschuldirektor, einer Schauspielerin, einer tibetischen Nonne? Alles ist möglich.
Kommen Sie und lassen Sie sich von besonderen Begegnungen überraschen!
Programm:
17.30 Uhr Ankommen
18.00 Uhr Beginn
Das Los entscheidet:
Wer wird Ihr/e Gesprächspartner*in?
18.30 – 20.30 Uhr Dialoge (à 20 Min.)
Ab 20.30 Uhr Ausklang mit Imbiss
Kleiner Michel
17.00 Uhr
Kleiner Michel
Montag
Monatliches Treffen mit Andacht im Rahmen des Begegnungsprojektes für (ehemalige) wohnungslose und nicht-wohnungslose Menschen.
Fratello Hamburg ist eine Kooperation des Kleinen Michel, der Caritas Hamburg und der Katholischen Akademie Hamburg und wird gefördert durch das Hamburger Spendenparlament
Weitere Termine und Informationen finden Sie hier:
www.kahh.de/Programm/Kalender und gesonderten Flyer
Oktober
2026
Katholische Akademie Hamburg
17.00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Sonntag
Der Fall Belarus und die globale Bedrohung durch transnationale Repression
Unabhängiger Journalismus sieht sich durch transnationale Repression
und Angriffe immer drängender herausgefordert. Die Erfahrungen
belarussischer Journalist*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und
demokratischer Institutionen liefern wichtige Impulse für die breitere internationale Debatte und können wertvolle Erkenntnisse für andere betroffene Gruppen bieten.
Der ehemalige Botschafter und stellvertretende Leiter des Vereinten Übergangskabinetts von Belarus Pavel Latushka eröffnet in der Katholischen Akademie die Ausstellung „The Unheard Voices“, die vom 11.-17.10.2026 in der Millerntorwache zu sehen ist. Diese Ausstellung erzählt von 23 inhaftierten Medienschaffenden und zeigt die anhaltende Verfolgung sowie die transnationale Repression, der belarussische Journalist*innen durch das Lukaschenka-Regime ausgesetzt sind. Persönliche Geschichten, Objekte und Installationen machen erfahrbar, was der Verlust von Pressefreiheit für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden die Kooperationspartner zu einem Empfang.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache ohne Übersetzung statt!
Katholische Akademie Hamburg
19.00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Montag
Vertrauen birgt die alltägliche Herausforderung, trotz der eigenen Verwundbarkeit und Ungewissheit möglichst mit positiven Erwartungen auf andere zuzugehen. Ohne solche positiven Erwartungen verkümmern einzelne Personen, soziale Netzwerke und ganze Gesellschaften. Mit Vertrauen hingegen werden Menschen handlungs-, beziehungs- und gesellschaftsfähig. Wie lässt sich Vertrauen stärken, wie lässt sich verlorenes aufbauen?
Katholische Akademie Hamburg
19.00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Dienstag 19.00-21.00
Zukunftsperspektiven aus Naturgeschichte, Religion und Technik
Künstliche und menschliche Intelligenz, Evolution und Religion – Im Rahmen des Akademie-Schwerpunktes überMorgen fokussieren wir uns auf Zukunftsperspektiven unserer Arbeitskreis-Themen. Im „elektronischen Spiegel” der Künstlichen Intelligenz sehen wir den Menschen nur auf verengte, simulierte Weise. Menschliche Intelligenz ist dagegen in unsere lebendige Leiblichkeit, Emotionalität und Religiosität eingebettet. Wir rufen Aspekte des Lebens in Erinnerung, die für die Gestaltung unserer Zukunft unverzichtbar sind.
Welche Perspektiven bieten Naturwissenschaft und Technik für ein menschliches, verantwortbares „überMorgen”?
„Wissen schafft Nutzen, Wissenschaft nutzen“. Wir berichten von der 134. Versammlung der GDNÄ – Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte. Sie findet vom 17.-20.9.2026 in Bremen statt.
Weiterer Termin:
17.11.2026, 19 Uhr. An diesem Termin werden wir über die aktuelle Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“ über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz sprechen.
Aktuelle Hinweise zu den einzelnen Abenden finden Sie im Online-Kalender der Akademie.
Kleiner Michel
17.00 Uhr
Kleiner Michel
Montag
Monatliches Treffen mit Andacht im Rahmen des Begegnungsprojektes für (ehemalige) wohnungslose und nicht-wohnungslose Menschen.
Fratello Hamburg ist eine Kooperation des Kleinen Michel, der Caritas Hamburg und der Katholischen Akademie Hamburg und wird gefördert durch das Hamburger Spendenparlament
Weitere Termine und Informationen finden Sie hier:
www.kahh.de/Programm/Kalender und gesonderten Flyer
Katholische Akademie Hamburg
19.00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Dienstag
Ethische Umbrüche im US-Militär
Das US-amerikanische Militär steht von grundlegenden ethischen Umbrüchen und Herausforderungen. Das betrifft nicht nur Rechtmäßigkeit und ethische Legitimation des Einsatzes von Nationalgarde und Militär in Los Angeles 2025, des Angriffs auf iranische Nuklearanlagen im Juni 2025 und der Angriffe des Irans seit Februar 2026 sowie der militärischen Aktionen der Vereinigten Staaten im östlichen Pazifik. Auch der Einsatz von KI-gesteuerten Waffensystemen und die damit verbundene Frage, wie viel menschliche Kontrolle erhalten bleiben muss, wenn Maschinen militärische Entscheidungen vorbereiten oder selbst ausführen, stellen grundlegend neue ethische Herausforderungen dar.
Der in Philosophie und Theologie promovierte Dr. Christian Göbel, Professor für Philosophie an der Assumption University, Worcester (Massachusetts) und Lehrbeauftragter an der Führungsakademie, wird aufzeigen, welche ethische Umbrüche im US-Militär zu beobachten sind und wie sie zu bewerten sind.
November
2026
Schauspielhaus / Marmorsaal
19.00 Uhr
Schauspielhaus / Marmorsaal
Montag
Gespräch zur gleichnamigen Inszenierung am SchauSpielHaus
In »FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea.« bringt das Deutsche SchauSpielHaus die Fahrt der Argonauten zur Eroberung des Goldenen Vlieses, samt dem Phänomen „Medea“, auf die Bühne.
In den sechs Stücken versucht eine stagnierende Gesellschaft, die keine Vorstellungen für eine bessere Zukunft mehr entwickeln kann, der Depression und den Katastrophenängsten zu entgehen. Eine leuchtende Vision setzt den sprichwörtlichen Aufbruch zu neuen Ufern in Gang: das Ziel ist, das sagenhafte „Goldene Vlies“ zu erobern. Einmal im Besitz dieses Heils-Symbols sollen alle Probleme gelöst werden.
Wir sprechen mit der Dramaturgin Sybille Meier und dem Philosophen und Ethiker Jean Pierre Wils darüber, wie Gesellschaften mit Krisen umgehen, wie Gewalt nach außen und Heilsversprechen nach innen zusammenhängen und wie andere Lösungen aussehen könnten.
ZEISE Kinos
19.30 Uhr
ZEISE Kinos
Montag
Der Dokumentarfilm begleitet den Holocaust-Überlebenden in Ostfriesland und bei seiner auch mit rund 100 Jahren noch durchgeführten Arbeit als Zeitzeuge. Von der Gegenwart ausgehend, verbindet der Film Weinbergs Erinnerungen mit historischen Fotos und Schauplätzen, die durch seine Erzählungen ihre Idylle verlieren. So entsteht ein berührendes Porträt eines Mannes, den das erlittene Grauen nie losließ, der im hohen Alter aber als Zeitzeuge noch einmal Halt und so etwas wie Frieden in seiner Geburtsregion fand.
Katholische Akademie Hamburg
8.30 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Montag
Herausforderungen medizinischer Forschung
Die medizinische Grundlagenforschung steht an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Daraus ergeben sich tiefgreifende ethische Fragen. Unser Seminartag für Oberstufenschüler*innen innen lädt in Workshops dazu ein, Forschung hautnah zu erleben und zu erfahren, was Wissenschaft heute bewegt und was sie morgen verändern kann, u.a.:
Individualität und KI – mehr Platz für Eigenes?
Neuen Viren auf der Spur – Forscherinnen im Einsatz
Können Roboter fühlen? Wie Roboter mit KI das Fingerspitzengefühl von Ärzt*innen lernen
Mind-controlled machines: Von Science-Fiction zur Realität
Lab-On-a-Chip – Medizin der Zukunft im Miniaturformat
Das Techno-Herz – was haben Licht und Technik mit Herzforschung zu tun?
Ernst Barlach Haus
18.00 Uhr
Ernst Barlach Haus
Mittwoch
Führung durch die Ausstellung im Ernst Barlach Haus
Dass Joachim Ringelnatz nicht nur ein heute noch bekannter Schriftsteller, sondern auch ein beeindruckender Maler ist, zeigt die Ausstellung im Ernst Barlach Haus. Fein und hintersinnig, mit scharfem Blick auf die Menschen und in ganz eigener Qualität malt Ringelnatz Szenen, die einer Mischung aus Alltag und (Alp-) Traum entsprungen sein könnten. Das Ernst BarlachHaus schreibt: „Ringelnatz verbindet Stilelemente der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus mit einer Prise Romantik zu einer eigenwilligen Mixtur. In seinen Gemälden gibt sich der laute Vortragskünstler als leiser Melancholiker.“ Beunruhigung und ein tiefes Gefühl von Einsamkeit gehen von vielen Bildern aus. Diesen und anderen existenziellen Fragen, die Ringelnatz (dar)stellt, wollen wir im Gespräch mit Karsten Müller nachgehen.
Katholische Akademie Hamburg
19.00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Dienstag
Gespräch und Lesung
Vom Ende des Lebens und was wir daraus machen Wir alle sind mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert. Wir alle müssen uns auf dieses letzte Abenteuer einlassen und den Abschied vom Leben und unseren Lieben akzeptieren. In seinem neuen Buch „Ein letztes Abenteuer“ gibt Lothar Frenz sehr persönliche und berührende Einblicke in die traurige und zugleich sehr kostbare Zeit mit seiner sterbenden Mutter. Es ist ein dichter Text aus Erfahrungen, Austausch, Erinnerungen und gemeinsam getragenen Entscheidungen entstanden, die dieses letzte Abenteuer der Mutter zu einem gemeinsam gestalteten Abschied werden lassen. Das wirft ein anderes Licht auf Sterben.
Wir werden Kostproben aus seinem Buch hören und zu diesem sensiblen und gesellschaftlich tabuisierten Thema ins Gespräch kommen.
Katholische Akademie Hamburg
19.30 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Donnerstag
Religiöse und weltanschauliche Vielfalt prägen unsere Gesellschaft. Gemeinsame Verantwortung stärkt unser aller Zusammenleben. Der christlich-muslimische Dialog trägt dazu bei, indem er theologisches Verständnis fördert und das eigene Glaubensprofil schärft. Im Februar 2026 ist dazu eine Arbeitshilfe der deutschen Bischofskonferenz erschienen. Wir fragen wir nach: Weshalb und mit welchen Haltungen engagiert sich die Kirche im christlich-islamischen Dialog? Welche theologischen Positionen sollten zugespitzt werden? Wie lässt sich ein konstruktiver Dialog gestalten, der kontroverse Themen anspricht, Konfliktfelder benennt und Umgangsformen mit Differenz(en) auf Augenhöhe entwickelt?
