News & Infos

Podcast-Reihe anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl

GESPRÄCHE

Podcast-Reihe anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl
In unserem Podcast zum Jubiläum interviewt FSJlerin Michaela Schauer Personen, die sich besonders intensiv mit der Geschichte der Weißen Rose auseinandersetzen.

Hören Sie gerne rein!

Lene Markusen: Villa Romana-Preisträgerin 2021

Der Villa Romana-Preis ist der älteste deutsche Kunstpreis. Seit 1905 wird er jährlich an vier (in den Anfängen an drei) junge Künstler verliehen und ist mit einem mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Villa Romana in Florenz verbunden.

Bedeutende Preisträger sind u.a. Max Beckmann, Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Georg Baselitz, Anna Oppermann, Markus Lüpertz, Horst Antes, Christiane Möbus, Michael Buthe, Katharina Grosse.

Lene Markusen in der Katholischen Akademie: 2014 „Antlitz. Von Imaginären Gegenübern und Figuren im Öffentlichen Raum Hamburgs“ Film und Gespräch

© Collage Lene Markusen, 2020, Foto: Saskia Allers

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Marylyn Addo: Medizinerin des Jahres 2020

Die Hamburger Infektiologin Prof. Dr. med. Marylyn Addo (50) ist die Medizinerin des Jahres 2020. Am 17. November wurde sie mit dem German Medical Award in Düsseldorf für ihre Forschung nach einem Impfstoff gegen den SARS-CoV-2-Erreger ausgezeichnet.

Marylin Addo in der Katholischen Akademie: 2020 Gesundheitsforschungstag
© Marylyn Addo, Foto: picture alliance/dpa/Ulrich Perrey

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Hinweis zu Corona

AUF GRUND DER AKTUELLEN LAGE

Informieren Sie sich bitte in unserem Online-Kalender über das aktuelle, geänderte Veranstaltungsangebot für 2021! Aufgrund der aktuellen Situation müssen einige Veranstaltungen der Katholischen Akademie Hamburg leider ausfallen oder werden verschoben, andere bieten wir als Online-Veranstaltungen an.

Schutz- und Hygienekonzept
Das aktuelle Corona-Schutz- und Hygienekonzept (Stand 19. Oktober 2020) für die Katholische Akademie Hamburg finden sie hier.

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GESPRÄCHE

Milena Hajto (FSJ-lerin 2019/20 in der Katholischen Akademie ) gemeinsam mit Mirja Langenbeck im Gespräch mit dem Hamburger Kultursenator Carsten Brosda.
Wir als Katholische Akademie Hamburg sind jedes Jahr wieder neu bereichert durch das Mitwirken unserer FSJ-ler*innen: durch ihr vielfältiges Engagement für unsere Institution, durch die zahlreichen Impulse, die wir von ihnen bekommen und vor allem, indem sie ihre junge Perspektive auf Themen mit uns teilen!

Gespräch anhören

GESPRÄCHE

Die Aufzeichnung zur ersten Veranstaltung „Analyse: Wo stehen wir?“ vom 1.9.2020 aus der Reihe „Wie wollen wir (zusammen) leben?“ ist jetzt online.

Video anschauen (1:56 h)

Ausgangspunkt des Gespräches zwischen dem Volkswirtschaftswissenschaftler Henning Vöpel, dem Theologen Hans Joachim Sander und dem Journalisten Jens Bergmann war Vöpels Standortbestimmung unserer Gesellschaft. In Anlehnung an sein aktuelles Buch „Disruption“ skizzierte er Digitalisierung, Globalisierung und Klimakrise als die großen Herausforderungen unserer Zeit. Mit ihnen ist eine Auflösung der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ordnungen verbunden: Konventionen, Regelungen, gesellschaftliche Absprachen und Rituale funktionieren bzw. passen immer weniger. Damit geht eine Steigerung der individuellen und kollektiven Ungewissheit einher, die ihrerseits Ängste hervorruft. Angesichts dieser disruptiven Erfahrung bedarf es, so Vöpels These, eines neuen Gesellschaftsvertrags auf der Grundlage von Vernunft, Gerechtigkeit und Freiheit.

Während Jens Bergmann infrage stellte, dass die Veränderungen so tiefgreifend sind, bestärkte Hans Joachim Sander die Analyse und führte den Begriff der Liminalität ein: wir befinden uns in einem Zwischenzustand. Die alte Ordnung gilt nicht mehr, die neue ist aber noch nicht da. In einer solchen Zeit braucht es eine Macht, die das Zusammenleben regelt. Durch und in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass in Deutschland der Staat diese Rolle übernimmt. Dennoch ist die Ohnmachtserfahrung des und der Einzelnen grundlegend: das souveräne Subjekt gibt es nicht (mehr). Es kommt darauf an, nicht verlorene Souveränität durch vermeintliche Souveränität zu kompensieren, sondern durch den Zusammenschluss von (gemeinsam) Ohnmächtigen eine positive Kraft zu entwickeln und etwas bewirken zu können.

Der Alltag ist der Raum, in dem der Umgang mit dem Neuen, noch nicht Absehbaren eingeübt werden kann und muss. Hier zeigt sich, welche Handlungsweisen funktionieren, was ausprobiert und eingeübt werden kann. Voraussetzung dafür ist Vertrauen in die anderen und sich selbst sowie Bildung, d.h. selbstständig urteilen zu können und Verantwortung hierfür in gesellschaftlichen Bezügen zu übernehmen.

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AKADEMIE UND LYRIK

Wir freuen uns sehr, dass die Lyrikerin Elke Erb dieses Jahr den Büchner-Preis erhalten hat. Wer vor einigen Jahren in unserer Reihe „Poesie in der Galerie“ dabei war, konnte dort auch von ihr Gedichte lesen. Im kommenden Halbjahr bieten wir unter der Überschrift „Blackbox Poesie“ wieder eine Lyrik-Reihe an und laden Sie schon jetzt herzlich dazu ein. Die Zeit für Gedichte ist reif. Lassen Sie sich überraschen!